Singapur, Java, Lombok und Bali

Um zu wissen, wie schön es zuhause ist, muß ich nicht weit wegfahren, aber so alle paar Jahre zieht es uns in die Ferne.

Es ist immer noch aufregend für mich in ein Flugzeug zu steigen und nach einigen (langen) Stunden am anderen Ende der Welt zu landen.

Von München nach Singapur und schon befindet frau sich in einer komplett anderen Atmosphäre.

Alles in Singapur ist riesig, man denkt dort in anderen Dimensionen und baut und baut und baut ... nicht nur nach oben, nein, auch nach unten.

Die Stadt ist wirklich "clean" und ihre Bewohner sind stolz darauf, außerdem ist Singapur oberflächlich gesehen, eine sehr "grüne" Stadt mit schönen Parks, Orchideengärten und natürlich die "Supertrees", sie sind die Attraktion der Stadt.

In Singapur gibt es wirklich viel zu sehen und zu staunen, aber es ist kein Platz zum Leben, dafür ist es einfach zu künstlich und zu reglementiert, das muß man akzeptieren, aber wie gesagt, eine sehr interessante Stadt.

 

 

 

 

 

Hier ein Video von den zauberhaften Supertrees (Vollbild nicht vergessen): 

 

 

Eins hab ich noch für euch :-)

 

 

 

Unsere Reise führte uns dann weiter auf die Insel Java, dort wartete schon unser Reiseführer, namens Budi.

Ein entzückender Mensch, wir schlossen ihn sofort ins Herz. Er sprach relativ gut Deutsch mit bayrischem Einschlag. Er erklärte uns, daß er das auf der "Strandakademie" in Bali gelernt hätte, das heißt im Klartext, er hat von den Bayern Deutsch gelernt und so mußten wir immer herzlich lachen, wenn er sagte: "Host mi?"

Auch wir lernten ihm wieder ein neues Wort und zwar "waschlnoss", das waren wir nämlich des öfteren nach einem Regenguß, denn wir kamen ja zum Beginn der Regenzeit, das ist aber gar nicht schlimm, denn Salzburger sind ja Regen gewöhnt und ehrlich, dieser warme, heftige Regen ist herrlich, aber wie gesagt, dann: "waschlnoss :))"

Budi merkte sofort, wie sehr uns Land und Leute interessierten und so lernten wir die Reisbäurinnen kennen, ernteten Erdnüsse und sahen woher die Schlangenhautfrüchte kommen. 

Auch an den Verkehr gewöhnten wir uns mit der Zeit, es gibt fast keine Verkehrsschilder, denn alles regelt sich wie von selbst mit viel Toleranz und wenig Disziplin, bei uns ist es ja genau umgekehrt. Kontrolliert wird - wenn überhaupt - nur ob die Leute  einen Führerschein haben, denn ungefähr ab dem 8.Lebensjahr wird gefahren und warum überhaupt noch eine Prüfung machen??

Java ist abseits der Verkehrsströme, eine grüne, fruchtbare Insel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Touristen kommen aus Asien, als Europäer ist man eher eine seltene Spezies und so wurden wir oft um ein Foto gebeten, auch eine neue Erfahrung für uns.

 

 

Sind die Mädls nicht entzückend?

Unser nächster Flug brachte uns auf die Insel Lombok, auch hier war ich über die Verschmutzung der ganzen Insel schockiert, die Leute nehmen den Müll gar nicht wahr und sie stellen auch keinen Zusammenhang zwischen Müll, Friedhof, Reisfeld und Regenzeit her. Überall auf den Inseln lebt eine junge, aufstrebende Gesellschaft die halt momentan etwas anderes im Sinn hat, als die Vermüllung zu stoppen, aber ich persönlich war schon sehr betroffen. 

Faszinierend jedenfalls sind die "schwarzsandigen" Strände, gefärbt vom Vulkangestein -  ein Paradies für Wellenreiter -  ihnen könnte man stundenlang zusehen. Von Australien ist man ja in ca. 3 Stunden da und die Australier sind wirklich nicht zu überhören.

Unser nächster "Inselhupfer" brachte uns nach Bali, unsere letzte Station. Wir verbrachten die Nacht in einer riesigen Bettenburg (750 Zimmer!), so ein Riesenhotel das ist beim Frühstück der reinste Nahkampf und wir waren froh, diesen Teil der Insel hinter uns lassen zu können.

 

 

Bali ist natürlich an den Stränden sehr "touristisch", die Balinesen schleusen gut 1.000.000 Menschen jährlich durch ihre Insel. 

Um das "ursprüngliche" Bali kennen zu lernen, muss man ins Landesinnere fahren.

Hier beginnen die Dörfer, Reisfelder, Vulkane und Wälder. Die wunderschönen Tempel und Handwerksbetriebe, denn die Balinesen sind sehr gute Handwerker und Künstler.

 

Die Götter im Himmel, die Dämonen im Meer und dazwischen die Menschen auf der Erde - von der Geburt bis zum Tode ordnen die religiösen Riten und Zeremonien das Leben der Balinesen. 

Fasziniert kann man täglich die unzähligen Opfergaben  und Gebete von Groß und Klein beobachten, davon sind wir bereits meilenweit entfernt, für die Balinesen ist es völlig normal so zu leben, ob die Jungen dies so fortführen werden, ist nicht ganz so gewiss, denn auch auf Bali bleibt die Welt nicht stehen und dreht sich weiter.

 

Eines jedenfalls ist ganz sicher: 

 

Die Welt in ihrer Vielfalt und Buntheit ist wunderschön und wir sollten sie uns in dieser Weise auf jeden Fall erhalten!

 

  

 

Hier gehts zur Galerie mit unseren schönsten Aufnahmen (wird laufend ergänzt), einfach das Foto anklicken: 

 

VERSTEHEN SIE SPASS

Frau Vera hilft weiter!


Liebe Frau Vera    Ihr Artikel über Frau Mizi Humtidumm hat mir Mut gemacht Ihnen zu schreiben. Ich lese Woche für Woche Ihre Zeitschrift "Miesmutz" und staune  über die Mö