Vom Fürsten, der ein Dämon wurde - Wochenendseminar mit Claus Riemann auf Schloss Goldegg im Juni 2018

Auf dieses Wochenende mit Claus Riemann musste ich lange warten, denn ich hatte mich bereits im Jänner angemeldet und ich freute mich schon sehr auf Goldegg, dieses entzückende Plätzchen auf unserer schönen Erde J

Kein langes Herumgerede, keine Phantastereien – das gefällt mir. Claus beginnt gleich mit einer geführten Meditation, die wir anschließend mit kurzen !! Worten beschreiben sollen. Er nennt seine Arbeit Fährtensuche und wenn frau sich auf die Märchen einlässt, dann öffnen sie sich wie geheimnisvolle Bücher, die man plötzlich zu verstehen beginnt. 

Auch müssen wir einander gaaanz lange in die Augen schauen, das ist zuerst einmal sehr unangenehm, aber es wird mit jeder Person besser und ich bemühe mich zu erinnern, was jede/r gesagt hat, was er/sie ist: Ein Haflinger der hinkt, eine Krähe mit lahmen Flügel, eine alte Bettlerin die niemandem vertraut …. Bei einigen kommt es mir so vor, als würde ich in ganz alte Seelen blicken!

Das Märchen vom Fürsten, der ein Dämon wurde wird uns das ganze Wochenende begleiten und ja, immer wieder gelingt es uns genau die für uns passende Situation sowohl herauszufiltern als auch zu malen. Es entstehen z.T. tolle Bilder, die wir auch vor versammelter Mannschaft dokumentieren müssen und Claus stellt auch für alle verständlich den Bezug zur Astrologie her.

Samstag werden dann die einzelnen Horoskope besprochen, wer will kann eine Frage stellen, ansonsten legt er einfach los und beginnt zur reden. Claus Riemann ist natürlich ein alter Fuchs und schüttelt alles nur so aus dem Ärmel J schon sehr beeindruckend und diese Stunden sind ein richtiger Genuss für mich, auch wenn gerade mein Horoskop im Moment sehr schmerzhaft für mich ist, doch sind wir einer Meinung: Es ist Land in Sicht, das ist doch schon mal was, oder?

Alles in allem ein wunderbares Wochenende mit netten Leuten in entspannter Atmosphäre, Auszeit vom Alltag und den Sorgen.

 

 

Asche - Ein Tagesvortrag von Gabriele Nedoma im Stift St.Georgen am Längsee, am 5.7.2017

Asche ist sehr wertvoll, das lernte ich an einem wunderschönen Sommertag im Juli 2017 bei Frau Gabriele Nedoma in St.Georgen am Längsee. Der FNL hielt dort seine Sommerwoche ab und ich besuchte diesen Vortrag als Tagesgast. In eine Gruppe völlig unbekannter Menschen einzutauchen kann auch seine Reize haben und  birgt immer die Möglichkeit jemanden kennen zu lernen, was naturgemäß dann auch eintritt J 

Sehr interessant was Fr. Nedoma alles über Asche zu berichten wusste, von den Gladiatoren im alten Rom, die nach den Kämpfen einen Aschetrunk zu sich nahmen um sich wieder schnell zu regenerieren (zumindest die die überlebt haben ;-) bis zum heiligen indischen Feuer, das Agnihotra, ein Heilritual für den Kosmos.

Asche, wenn sie richtig zubereitet wird, kann viele gute Dienste leisten, angefangen von der Trinkkur bis zur Aschen(wund)salbe oder z.B. als Putzlauge.

Denn Asche enthält viele mineralische Stoffe wie z.B. Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor (Wachstum), Kalium (Lebendigkeitsmodulator), Magnesium, Oxide, Carbonate, Kupfer, Stronzium, Natrium .. 

Asche ist sehr lebendig, besitzt Kraft und wirkt medizinal, d.h. wie eine Arznei, natürlich richtig eingesetzt.

Sie ist alkalisch, basisch (ph-Wert 12), ätzend, antibakteriell, antioxidativ, desinfizierend, pilzhemmend, reinigend, blutstillend und wundreinigend.

So verging ein lehrreicher Sommertag am bezaubernden Längsee wie im Flug und ich machte mich zufrieden auf die Heimreise.

P.S.: Der einzige Wermutstropfen war, das Fr. Nedoma kein Skript vorbereitet hatte, mir ist schon aufgefallen, dass das bei den verschiedenen Kursen so langsam gang und gäbe wird, das hat aber auch zur Folge, dass  wertvolle Informationen dadurch verloren gehen, weil die meisten es nicht gewöhnt sind sinnerfassend mitzuschreiben und dann wird nachgefragt und nachgefragt und viel Zeit muss aufgebracht werden für Richtigstellungen und Erklärungen. 

  

 

Die Lungauer Gartenfeen :-) Juli 2017

Bruni’s nette Runde, die Lungauer Gartenfeen, treffen sich regelmäßig um über ihre Gartenzäune hinaus einen Austausch zu pflegen, der sich nicht nur über Kuchen,  Kaffee und Schneckenplage dreht, sondern bemüht ist alte und neue Gärtnerinnenweisheit zu verbinden und neu zu interpretieren.

Wir Frauen lieben unsere Gärten und pflegen und hegen sie mit viel Hingabe.  Bruni bat mich um mein Kommen zur Rosenzeit, die ja im Lungau etwas später als bei mir in Salzburg ist. 

Die Königin des Gartens, die Rose,  bietet zur Blütezeit freigiebig ihre Köpfchen an und ich mache dann Rosenblütenhydrolat, Rosenöl, Rosenzucker und Salz, Rosenlikör,  Rosensirup, Rosenessig, Rosensole und Rosentinktur. Ich trockne die Rosenblätter  für den Tee, verwende sie frisch und sie erfreuen täglich mein Herz. 

Es ist doch so fein wenn frau die eigenen Pflanzen verwendet und veredelt um dann im kalten Winter mit den sommerlichen Produkten an die schöne Rosenzeit zu erinnern. 

So tauschten wir uns einen Nachmittag lang aus, herrliche Produkte wie Rosenzucker, Rosen-Körper-Essig, Rosen-Auraspray usw. entstanden und wir hatten viel Spaß miteinander. Die frischen, köstlichen Bauernkrapfen von Zilli gibt es halt nur im Lungau :-))

Wenn wir Frauen unser Wissen miteinander teilen und weitergeben kann nur eine Atmosphäre des Frieden entstehen, die für unsere Zeit so wichtig ist.

 

Zu guter Letzt noch ein Lied zum Thema Rosen, es ist aus dem Jahr 1912. Es entstand bei einem Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen in Lawrence/ USA.

 

Brot und Rosen

Wenn wir zusammen gehen,
 geht mit uns ein schöner Tag,
 durch all die dunklen Küchen
 und wo grau ein Werkshof lag,
 beginnt plötzlich die Sonne
 unsre arme Welt zu kosen
 und jeder hört uns singen
 BROT UND ROSEN

 

Wenn wir zusammen gehen,
 kämpfen wir auch für den Mann,
 weil unbemuttert kein Mensch
 auf die Erde kommen kann
 und wenn ein Leben mehr ist
 als nur Arbeit, Schweiß und Bauch
 wollen wir mehr - gebt uns Brot
 doch gebt die Rosen auch.

 

Wenn wir zusammen gehen
 gehen unsre Toten mit,
 ihr unerhörter Schrei nach Brot
 schreit auch durch unser Lied
 sie hatten für die Schönheit,
 Liebe, Kunst erschöpft nie Ruh
 drum kämpfen wir ums Brot
 und woll'n die Rosen dazu.

 

Wenn wir zusammen gehen
 kommt mit uns ein bessrer Tag,
 die Frauen, die sich wehren
 wehren aller Menschen Plag,
 zuende sei, dass kleine Leute
 schuften für die Großen,
 her mit dem ganzen Leben:

BROT UND ROSEN

 

VERSTEHEN SIE SPASS

Frau Vera hilft weiter!


Liebe Frau Vera    Ihr Artikel über Frau Mizi Humtidumm hat mir Mut gemacht Ihnen zu schreiben. Ich lese Woche für Woche Ihre Zeitschrift "Miesmutz" und staune  über die Mö