Winter, ich habe dich vermisst,

 

©  die samtene Stille, wenn die zarten Schneeflocken vom Himmel schweben.

©  wenn die Sterne so klar leuchten und der Schnee unter den Schuhen knirscht.

©  wenn die Sonne endlich aufgeht und die ganze Welt zu glitzern beginnt.

©  wenn die frühe Dunkelheit eine kerzenhelle Gemütlichkeit zaubert.

©  wenn frau den Wald vor lauter weißen Flocken nicht mehr sieht.

©  wenn dir der eisige Schneewind den Zorn ins Gesicht treibt und eine rote Nase die rinnt.

 

Ein milder, launiger Geselle warst du, der nicht einmal Handschuhe von mir verlangte und jetzt willst du dich nicht verabschieden?

Was soll das ?

Geh und lass es Frühling werden!

 

(März 2016, Leda)

 

 

 

 

 

Magic cleaning II

Nachdem ihr erstes Buch so ein Erfolg wurde, schrieb Marie Kondo noch eines und auch dieses ist recht unterhaltsam zu lesen :-) auch auf youtube ist die hübsche, junge Dame leicht zu finden.

Natürlich muß frau sich beim Lesen des Buches darüber im Klaren sein, daß es sich um japanische Verhältnisse handelt aber gerade das finde ich so interessant.

Das Ringen einen Weg zu finden zwischen Tradition, Verehrung der Eltern und trotzdem als (unverheiratete) Frau in Japan ein Unternehmen zu starten, das verdient in meinen Augen schon ein großes Kompliment.

Im Wesentlichen handelt es sich darum, sich nicht nur von Ballast zu befreien, sondern die Dinge - mit denen wir uns umgeben - mit Sorgfalt und Achtung zu behandeln, ihnen einen gebührenden Platz zu zuweisen und diese Ordnung auch einzuhalten.

 

 

 

Magic Cleaning - Eine Liebeserklärung

Gerne kaufe ich mir die Straßenzeitung "Apropos", manchmal aus Mitleid doppelt, auch die Apropos Kochbücher schätze ich sehr und ich lese sie gerne.

In der letzten Ausgabe berichtete die Chefredakteurin Michaela Gründler über Marie Kondo, eine Japanerin, die sich Ordnung machen und halten zum Beruf gemacht hat und darüber ein Buch schrieb das ein Bestseller wurde. Es heißt "MAGIC CLEANING" und ich habe es mir besorgt.

Aufräumen, Putzen und die Wäsche, all das mache ich eigentlich gerne und ich halte mich für eine ordentliche Person. Aber nach den ersten Kapiteln des Buches bekam ich so meine Zweifel ob ich nicht eventuell ein kleiner "Messie" bin?

Marie Kondos Methode funktioniert folgendermaßen: Immer fängt sie mit der Kleidung an. ALLES !!! wird auf einen Haufen auf den Boden geworfen, dann muß man jedes Stück in die Hand nehmen und fragen: "Machst du mich glücklich?"

Wird die Frage mit "JA" beantwortet so kann das Stück bleiben, ansonsten muß es weg. So angefangen, arbeitet sich frau dann durch das ganze Haus, immer nach System.

Das leuchtete mir ein und es gefiel mir, also probierte ich es (auf meine Methode) aus.

Ich begann im Eßzimmer und binnen kürzester Zeit sah es dort aus wie nach einem Erdbeben. Mein Sohn kam herein und fragte: "WAS machst du da?"

"Ähm ich räume, äh ich sortiere, nein ich probiere gerade eine neue Methode aus", er verließ irritiert den Raum, ich machte weiter und zwar mit einem äußerst zufriedenstellendem Ergebnis.

Voller Freude schickte ich sofort ein Foto des nun "ordentlichen" Eßzimmerkastens an meine Freundin Monika.

Auch die Speisekammer schaffte ich noch an diesem Tag und als mein Mann am Abend heimkam und mein "werkeln" begutachtete, fragte er: "Aber ich kann doch bleiben?"

 

Und meine Antwort war: "JA, du machst mich glücklich!"

 

Die große Mutter

Mutter - 

Laß alles was ich sage, Gebet an dich sein.

Laß alles Tun meiner Hände, Gesten Deiner Verehrung sein.

Laß alle Bewegungen meines Körpers, Anbetung für Dich sein.

Laß mein Essen und Trinken, Deine Speise- und Trankopfer sein.

Laß meine Ruhelagen ein Gebet zu Deinen Füßen sein.

Laß alles was mich erfreut, freudige Hingabe an Dich sein.

Laß alles was ich tue Dein Wille sein.


(Sankara, 8. Jahrhundert)

 

 

Urlaubsgedanken

Wenn ein doppelter Schütze wie ich auf Reisen geht, dann darf eine große Tasche Bücher nicht fehlen, meine Schätze müssen mit ;-)

 

Ein paar Tage Kroatien, herrlich zum Ausspannen, lesen und diskutieren.

 

Die Menschen die mich gerne haben, wissen das und so komme ich oft zu den schönsten und interessantesten Büchern und Zeitschriften.

  • Von meiner Schwester Kathi hab ich das Buch "Drei Wünsche" von Luisa Francia bekommen, über Magie und ganzheitliche Lebensphilosophie. Ein tolles Buch, das nicht nur von Frauen gelesen werden sollte (findet mein Mann!) und es hat Diskussionen ausgelöst, denn so einfach ist das nicht, mit den drei Wünschen.   Daraufhin schrieb ich Fr.Francia ein E-mail und fragte sie, ob ihr die Menschen ihre Wünsche verraten? Natürlich schrieb sie, aber sie wissen doch, daß nur die Wünsche in Erfüllung gehen, die man/frau niemanden verrät :-))
  • Bruni hat mir das Buch "Die vier Versprechen" von Don Miguel Ruiz mitgegeben. Sollte auch nicht nur von Frauen gelesen werden.   

          Die Essenz:1.)  Verwende mit Bedacht deine Worte.

                             2.) Nimm nichts persönlich

                             3.) Ziehe keine voreiligen Schlüsse

                             4.) Tu immer dein Bestmögliches

  • "One Earth" herausgegeben von meinem Bruder Paul, dieses Buch nehme ich so gerne in die Hand, die wunderschönen - oft auch erschreckenden Bilder - von unserer Erde schaue ich mir immer wieder an.
  • Ja und Mutti hat mich mit den neuesten Zeitschriften versorgt und so bin ich wieder voll mit Ideen nach Hause gekommen.
  • Meine eigene Auswahl an Astrologie-, Kräuter- und Kochbüchern kam nicht zu kurz, auch ein Buch über die uralte Weisheit der Runen kam endlich dran.
  • Gemeinsam haben Manfred und ich "Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihen der Landwirtschaft" von Rudolf Steiner gelesen und ich rätsle oft darüber, warum nicht alle Landwirte seine Bücher lesen.

 

Urlaub in Kroatien ist in den letzten Jahren Urlaub bei Freunden geworden. Jakomina und Dinko nehmen uns jedesmal liebevoll auf und bei Hauswein und kroatischen Köstlichkeiten läßt es sich vortrefflich diskutieren :-)

Sie leiden wie wir unter einer unfähigen Regierung, hoher Steuerlast und so wie bei uns - findet auch bei ihnen der Ausverkauf der Heimat statt. Für die Jungen ist es sehr schwer geworden Land, Haus oder eine Wohnung zu kaufen, gibt es doch fast immer einen Deutschen oder Österreicher der mehr Geld besitzt. Ja, dieses Thema kennen wir auch nur zu gut!

Wenn Jakomina sagt: "Ich gehe in Geschäft", dann meint sie ihren Garten, in dem praktisch alles wächst was sie zum Leben brauchen. Wie früher bei uns, wird im Herbst ein Schwein gekauft, geschlachtet und verarbeitet. Wein gekeltert, obwohl sie keinen Weingarten besitzen und Grappa aus dem Trester gebrannt. 

Nie fahre ich ohne Wein, Schnaps, Olivenöl, Käse und Blumen heim :-))

 

In diesen Tagen kommen ich immer gut zum Nachdenken über die Welt und das Leben, über die Menschen um mich herum und unser hektisches Streben nach mehr/größer und ich kann nur sagen:

 

"Du kannst die Anderen nicht ändern, nur dich selbst!"

 

 

Ganz ehrlich, ist dir schon einmal ein Gedicht gewidmet worden?

Nein?, mir ist es auch erst mit 50ig Jahren passiert.

Meine Freundin Monika hat mir ein Gedicht gewidmet, ich finde es ganz bezaubernd.

 

STEINSEIN

(FÜR DANI)

 

oft probiere ich zu sein

wie ein stein

einfach nur daliegen

regungslos einen platz einnehmen

glitzern

funkeln

oder doch stumpfes schwarz oder grau

alles wird erdenschwer

hart und weich

irgendwie

aber tief entspannt

sein wie ein stein

glücklich

allein

oder doch ein kleiner teil vom ganzen

steine können mit den sternen tanzen

ganz geheim

funkeln sie in unsere welt hinein

werden zu sand auf dem wir liegen

wie kristalle die vom himmel fliegen

 

steinsein fühlt sich an wie winterschlaf und

ruhe

lege meinen größten schatz in die 

edelsteintruhe

 

ein herz aus gold

das blut aus rubin

gedanken aus diamant

onyx schwarz wie die nacht

 

und jaspis hat mir dann endlich den schlaf 

gebracht

 

monika

 

 

Hilfestellung zur Innenschau unseres Selbst

Lena Malmström hat für einen schwedischen Frauengottestdienst folgendes zusammengefaßt:

 

Ich bekenne,

  • daß ich keine Glauben an meine eigenen Möglichkeiten gehabt habe.
  • daß ich in Gedanken, Worten und Taten Verachtung für mich, für mein Können gezeigt habe.
  • Ich habe mich selbst nicht gleichviel geliebt wie die anderen, nicht meinen Körper, nicht mein Aussehen, nicht meine Talente, nicht meine eigene Art zu sein.
  • Ich habe andere meine Leben steuern lassen.
  • Ich habe mich verachten und vielleicht sogar mißhandeln lassen.
  • Ich habe mehr auf das Urteil anderer vertraut als auf mein eigenes.
  • Ich habe zugelassen, daß andere respektlos und abwertend mir gegenüber waren, ohne ihnen Einhalt zu gebieten.

Ich bekenne, 

  • daß ich mich nicht im Maße meiner vollen Fähigkeiten entwickelt habe.
  • daß ich feig gewesen bin, um in einer gerechten Sache Streit zu wagen.
  • daß ich mich gewunden habe, um Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Ich bekenne, 

  • daß ich nicht gewagt habe zu zeigen, wie tüchtig und stark oder schwach und verletzlich ich bin, nicht gewagt habe, so zu sein, wie ich wirklich bin.

Wenn ich um etwas bitte, dann um das:

  • Vergib mir meine Selbstverachtung
  • Richte mich auf
  • Gib mir Glauben an mich selbst
  • Und Liebe zu mir selbst.

(J.Onken, Geliehenes Glück, BsR-Verlag, S 144)

 

Dies beschreibt wunderbar, daß wir aufhören müssen die Verantwortung für uns selbst dem Partner, der Familie oder dem gesellschaftichen Umfeld zu überlassen. Es gibt niemanden der unsere Talente, Begabungen und Stärken für uns leben kann, nur wir selbst und das fällt besonders uns Frauen schwer. Wir sind aufgefordert alles in uns selbst zu erschließen!

Nicht immer nur an die anderen denken, sich selbst nicht vergessen auch das ist unsere Aufgabe, wie oft kocht frau für die anderen ihr Lieblingsgericht? Wann hast du das letzte Mal dein Lieblingsgericht gekocht?

TIPP: Auf der pflanzlichen Ebene könnte uns Belladonna oder Hexenkraut unterstützen - nein, natürlich nicht essen! - aber ein Blättchen in den BH gesteckt, es wäre doch einen Versuch wert, oder?

(nachzulesen auch bei meiner Freundin Monika auf ihrer Homepage - siehe Links)

 

 

 

 

Fastenzeit - Gedankenzeit

Schöne Gedanken machen ein schönes Leben!

Fastenzeit bedeutet für jeden etwas anderes, manche Menschen enthalten sich von Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten oder ähnlichem. 

Wie wärs einmal mit Gedanken-Fasten, sich mit sich selbst beschäftigen, das heißt mit dem Geist arbeiten. Jeden Tag einen Spaziergang machen und dabei nur an sich denken, wie schauts bei mir aus? Warum habe ich soviel Zeit um andere zu beschuldigen, zu verurteilen, zu beschimpfen, warum nehme ich mich selbst so wichtig? ...  das alles ist soviel leichter als sich selbst zu beobachten und genau hinzusehen.

Wir können jeden Tag neu beginnen uns selbst gegenüber wahr zu sein!

 

 

 

 

 

Zum Nachdenken

Zwei Planeten treffen sich im Weltall.

Der eine sagt zum anderen: "Wie gehts dir so?"

Der andere antwortet: "Nicht so gut, ich hab Homo sapiens."

Sagt der andere: "Oje, macht aber nichts, das geht vorüber!"

 

 

David Bowie (Sänger und Schauspieler, 66) hat in einem Interview gesagt: 

 

"Wir verwandeln uns je älter wir werden in die Person, die wir eigentlich sein sollten - und ich glaube das passiert mir gerade."

Ich finde das charaktersiert sehr gut, was man mit Aszendent und Entwicklung im Laufe des Lebens meint!

 

VERSTEHEN SIE SPASS

Frau Vera hilft weiter!


Liebe Frau Vera    Ihr Artikel über Frau Mizi Humtidumm hat mir Mut gemacht Ihnen zu schreiben. Ich lese Woche für Woche Ihre Zeitschrift "Miesmutz" und staune  über die Mö