WWW-Wild-Weises-Weib - (Frühling – Walpurgis 2019)

Wie doch die Zeit verfliegt, Bruni und ich waren ganz überrascht und glücklich machten wir uns wieder auf den Weg zum Schiessentobel wo die Wirtin Heidi bereits liebevoll die Zimmer für uns hergerichtet hatte. Ein Gläschen Rosé und ein Teller Süppchen, diesmal hatten wir es uns besser eingeteilt und konnten ganz in Ruhe mit Monika, Karoline und all den netten Frauen ins WWW-Wochenende eintauchen.

 

Von der vogelfreien Visionärin zur Trägerin der Viriditas … meist verhalten wir uns so, dass wir angenehme Reaktionen erhalten und unangenehme vermeiden! – Wir setzen oft (unbewußt) eine Maske auf oder wir lassen sie fallen.

 

Frühling, Frühjahrs-Tag- und Nachtgleiche, Knospen, Osten, Licht … wie finden wir unsere Vision? Amerikanische Ureinwohner sagen du kannst alles verlieren, du kannst Hunger, Durst und Zerstörung ertragen, aber nicht das Abgeschnittensein von deiner ureigenen Vision!

Der Frühling mit seinen köstlichen Kräutern ist natürlich prädestiniert um wieder einmal aus dem Vollen zu schöpfen. Die Schärfe der Kräuter putzt uns durch, ihr Wasser reinigt uns, ihre Senföle brennen uns aus und ihre Bitterkeit entgiftet uns, wir ernteten also und kochten Frühlings-Visionskraftsuppe, mörserten Kräutersalz und mischten Knospenglyzerin.

Monika & Karoline hatten etwas vorbereitet, etwas das wir so in dieser Form gar nicht mehr kennen, einen geschützten Bereich, einen Frauenraum, etwas das wir uns oft nicht einmal mehr zugestehen.

In diesem Schutzbereich hatten wir den Mut in das Reich der Ideen und Visionen einzutauchen, in Gemeinsamkeit zu gestalten, Geschichten zu erzählen und zu spiegeln und so einen heiligen Raum zu weben. 

Um mit der Natur in Kommunikation zu treten, müssen wir aber unsere Komfortzone verlassen und in den „wilden“ Raum gehen.

Worte, Welt, Weg – Beim Schwellengang versuchte ich zu spüren, schmecken und nonverbal mit den Elementarwesen zu kommunizieren. Ich liebe den Wald und tauche dann völlig ein in diese geheimnisvolle Welt der Ruhe und Zufriedenheit. Alles fand ich um eine wunderbare Maske gestalten zu können und auch den Anderen erging es ähnlich, es entstanden intuitive, kunstvolle Masken.

Am Sonntagvormittag zogen wir bereits routiniert unsere Fäden ein um dann mit der Masken-Vorstellungs-Runde zu beginnen und ich muss sagen es war grandios wie sehr wir uns verwandelten sobald wir unsere Masken aufsetzen. 

„Wer bin ich wahrhaftig?“ – Ich bin die, die ich bin, ich kann die sein, die ich bin, es bleibt nur die Essenz über. Der Mensch, der All-Eine der nicht trennt, er ist einfach, er war einfach, er wird sein.

Wann werden wir endlich erkennen, dass die Vielfalt unser größtes Potential ist?

 

WWW-Wild-Weises-Weib (Jänner-Wintersonnenwende bis Lichtmess 2019)

Ein Wochenende für zwei Schwestern die bereit sind tief in die Materie der Ahnenarbeit einzutauchen und so machten Bruni und ich uns auf nach Seeham. Quartier wie gewohnt im Biohotel Schiessentobel und „wer nicht kommt zur rechten Zeit, kriegt nur dass was übrig bleibt!“, so quetschten Bruni und ich uns rein in den Kreis von Frauen die bereits gespannt darauf warteten, was Karoline und Monika diesmal für uns vorbereitet hatten.

 

Vom Ahnen der Wurzeln, vom Weben des Lebens 

und vom Wenden des Alten

 

Wähle, wage, wisse – Bin ich das letzte Glied einer langen unbekannten Kette oder der Beginn einer längeren noch unbekannteren?  Genährt von einem goldenen Strom der Liebe von ungezählten Mutterherzen, Bräuten, Tanten, Schwestern und Freundinnen. Geschwächt von Blutvergießen, Hass, Kriegen und Streitereien? 

Auf unserem ersten Schwellengang am Freitag musste ich mich diesen Fragen stellen. Wie stehe ich zu Geburt und Tod, zu Vergebung, Trauer und Demut. Und welche Zeit könnte besser geeignet sein um Antworten zu finden als der Winter mit seinem wunderbaren Schnee, seiner Kälte und Klarheit, denn von Samhain (1.11.) bis Imbolc (1.2.) sind wir beschützt und geborgen von Frau Holle oder Frau Percht, sie entspricht dem Todes- u. Winteraspekt des Göttlichen.

Es gibt viele Möglichkeiten mit der Quelle, Ahnfrau, Göttin – oder wie immer wir es nennen mögen – in Kontakt zu treten. Unsere Aufgabe bestand darin, unser Ahnenwesen sicht- und fühlbar zu machen und dazu boten uns Monika und Karoline verschiedene Möglichkeiten an.

Am Freitag kreierten wir jede eine individuelle Räuchermischung, die sowohl die Mutter- als auch die Vaterlinie als auch unser Eigenes im hier und jetzt beinhaltete und eine Räucherschale aus Gips. Gemeinsames Essen von köstlicher Hühnersuppe beschloss den Tag.

Am Samstag stand uns der zweite Schwellengang ins Haus. Die Aufgabe war: Wie zeigt sich das Ahnenwesen und auch sollten wir einen Stein mitbringen. 

Gehen, Rhythmus, denken: Der kalte Teufelsgraben mit seinen umgestürzten Bäumen, dann hinaus in die Sonne Richtung Seeham, das Seenland liegt wunderbar in der Winterlandschaft und lädt zum träumen ein.

Ahnengeflüster: Waren sie glücklich, konnten sie ihr Potential  leben, mussten sie funktionieren, durften sie ihre Partner frei wählen…. Wahrheit, Weisheit, Wärme… es gibt so vieles was wir nicht wissen, wissen durften. Schamanen glauben, dass die meisten Probleme daher kommen, weil es noch irgendwo einen Ahnen-Konflikt aus der Vergangenheit gibt, ob wir solches lösen können, ist die Frage. 

Wie eine riesige Welle, aufsteigend aus der Ursuppe Meer, so stelle ich mir mein Ahnenwesen vor. Die einzelnen Tropfen glitzern wie Gold in der Sonne, jeder Tropfen ein Juwel, jeder unendlich wertvoll. In einer Welle kann man sich verlieren und völlig „verwuzelt“  wieder auftauchen oder in Einklang mittreiben, eine Welle kann sich groß aufbäumen oder nur klein vor sich hin kräuseln, sie sammelt sich, ruht und wird wieder eine Welle. Und wenn man aufs Meer schaut gibt es unendlich viele Wellen, so wie es unendlich viele Familien gibt und doch sind alle nur ein Großes.

Mit Hingabe und Gefühl malten wir uns ein Ahnenschild, es entstanden wunderbar gestaltete Bilder und auch die Steine wurden verziert. Dieses Ahnenschild ist unser magische Feld um in der Ahnenlinie zu arbeiten. Die Rückseite obliegt unserer eigenen Gestaltung und wird  im Laufe der Zeit entstehen. 

Am Sonntag gestalteten wir gemeinsam ein Abschlussritual in dem sich jede Teilnehmerin ihren Ahnen vorstellte, ihren Segen, Dank und Wünsche darbrachte unter Verwendung der jeweiligen Räuchermischung. In der Ahnenlinie können wir nichts mehr rückgängig machen, wir können nur versuchen zu heilen oder uns um die Narben zu kümmern. Ich glaube diese Fähigkeit zeichnet uns Frauen aus egal aus welchen Familien wir kommen und so können wir wieder eine Verbindung aufbauen, die uns stark macht und künftigen Generationen einen guten Nährboden vorbereitet.

 

 

Seelenkosmetik mit Bachblüten

Kosmetikkurs bei Monika im Winter ist bei mir schon zu einem liebgewordenen Ritual geworden. Zeitig brach ich auf nach Seeham, damit sich ja noch ein Besuch in Maria Plain ausgeht, ich liebe diesen Platz und an diesem kalten Tag im Februar konnte ich mich ganz allein in der Kirche in die Stille zurückziehen und zur Ruhe kommen.

Jeder Mensch hat eine, doch niemand hat sie je zu Gesicht bekommen -  die Seele. Jedoch ist sie in unserem Leben präsenter als es uns auffällt. In der Mystik wird die Seele als Vogel oder Schmetterling dargestellt, im Gnadenbild von Maria Plain finden wir auch einen wunderbaren Hinweis auf das seelische, denn Maria umhüllt das Kind mit einem durchsichtigen Schleier, das repräsentiert das seelische, gemütvolle im Menschen. 

Monika spannte auch so eine unsichtbare Hülle um uns Frauen und zog uns mit Hingabe in die Welt der Bachblüten, die auf der seelischen, spirituellen Ebene ihre Wirkung entfalten wenn wir bereit sind uns dafür zu öffnen.

 

Das einfachste ist das Beste und Alles ist in Allem!

 

Bachblüten und andere Blütenessenzen erleben gerade eine Renaissance und warum sollen sie nicht in der Naturkosmetik Verwendung finden? 

Bei der Herstellung von Bachblüten werden Sonne und Mond symbolisch verbunden, damit das Kupfer / Venus kommen kann. 2018 ist ein Waage / Venus-Jahr, es geht also um die Liebe und um Begegnung, Begegnung im aufrichtigen (Saturn) Sinne, sowohl das große Weltgeschehen betreffend als auch um uns jeden Einzelnen.

Darum geht es immer in Monikas Kursen: Wie nähre / pflege ICH mich, wie gehe ich mit meinem Seelenleben um? 

Dr. Bach, Mechthild Scheffer und W.D. Storl, Ilse Maly haben uns unschätzbar wertvolle Werke zur Verfügung gestellt und so können wir aus dem Vollen schöpfen. Auch können wir unsere eigenen Blütenessenzen herstellen und so die selbstgerührte Kosmetik individuell für jede „Seele“ anreichern.

Venuskraft-Emulsion, Seelenspray, Seelenblütenstift zum Aufmalen von Heilsymbolen und Seelenblütenbad, alles mit Bachblüten „beseelt“ wurde von uns mit Liebe und Hingabe gerührt und von Monika mit Gedichten und Liedern positiv aufgeladen.

Wir zogen alle eine unserer Seele in diesem Moment wichtige Blütenkarte (ich wählte Nr. 1, Agrimony / Odermenning) und natürlich bekamen wir auch eine kleine „Gesundmahlzeit“, es soll ja keine hungrig nach Hause fahren müssen J

Normalerweise rattert es bereits in meinem Hirn beim Heimfahren und ich stelle mich in Gedanken schon in meine Rührküche und weiß genau, was ich für wen herstellen möchte.

Dieses Mal aber begleiteten mich durch die kalte Winternacht die seelenwärmenden, schönen Lieder von Monikas neuer CD, ein Hörgenuss vom Feinsten und dafür danke ich dir, liebe Monika!

 

 AGRIMONY

·         Ich fühle Frieden.

·         Ich bin ehrlich.

·         Ich zeige mich.

 

 

Auf dem Weg zum Wild-Weisen-Weib - Sommersonnenwende 2017

Schon lange war es ausgemacht und nun stand es plötzlich vor der Tür das WWW-Wochenende.

Bruni und ich freuten uns schon auf gemeinsame Tage, denn unsere Treffen sind selten geworden dieses  Jahr. Im Biobauernhof Schiessentobel bezogen wir mit Erika (wir nannten sie sogleich unsere „kleine Schwester“) ein schönes Appartement und fühlten uns wie im Urlaub.

Monika und Karoline empfingen alle Frauen herzlich und liebevoll und wir tauchten  ein in eine Welt des Friedens und der Freude.

 

Von der Köchin zur Kriegerin zur Königin

 

Der Freitag begann mit einer Vorstellungsrunde – „Wie stehe ich in meiner Frauenkraft?“,  jede nahm beherzt den Redestab in die Hand und versuchte zu erklären, wie frau ihre Königinnenkraft zum Ausdruck bringt.

Mutter Natur stellte uns zur Sommersonnenwende ihre köstlichen Gaben freimütig zur Verfügung, wir sammelten und kochten, lachten und lernten, viele Aufgaben waren zu lösen, aber keine unlösbar!

Karoline und Monika begleiteten uns achtsam auf unserem Weg durch www -  wage, wundere, wisse und in unsere Seelenwelt, denn naturgemäß rührten sie in unserer Gefühlswelt mit ihren magischen Kochlöffeln ordentlich um. 

Beim ersten Schwellengang offenbarten sich uns die Kraftpflanzen, auf geheimnisvolle Weise für jede die Passende.

 

Der Samstag stand im Zeichen der Kriegerin, wie lebe ich sie? 

Meine Intuition des Morgens war: „Es ist für alles gesorgt!“

Im Teufelsgraben, der uns mit seinem Wasser be- und verzauberte, der alles abwusch, was nicht hierher gehörte, wurden wir  fündig, jede der Frauen kam mit einem besonderen Stab zurück, der dann verziert und geschmückt wurde.  Ja,  es entstanden wahre Kunstwerke.

 

Fortan begleitet uns ein Stab, eine Stütze, wir selbst entscheiden -  

wofür, wohin, wozu.

 

Morgengruß, Naturbad und Biofrühstück genossen wir gemeinsam im Kreise gleichgesinnter Frauen, die neugierig die Kriegerin und die Königin in sich entdeckten.

Nachzudenken darüber:

·         Wie nähre ich mich?

·         Wie kämpfe ich für mich?

·         Wie nehme ich meinen Raum ein?

-          das erfordert auch Mut, Mut der uns nicht gerade in die Wiege gelegt wurde.

 

Sonntag, der Tag der Königin, verlangte  von uns Frauen einen Satz zu finden, den eine Königin als ihr Motto wählen würde. Es war schwierig für mich „herzensdinge“ offen auszusprechen, sehr schwierig, da war ich schon froh Bruni an meiner Seite zu haben und so kann ich sagen:

„Die Steine – die Schönen,  legen wir uns diesmal selbst bewusst in den Weg, aber nur damit er schöner ist, nicht um zu stolpern.

Und wenn – es wäre nur menschlich – dann stehen wir auf, rücken die Krone zurecht – und schreiten weiter, denn nichts  sollte uns mehr auf unserem königlichen Weg aufhalten.

 

 

  

Kristallkosmetik - Die Kraft der Edelsteine

Genial, wie Monika uns in dieser "kristallklaren" Nacht mit ihrem Steinwissen beeindruckte. Endlich wieder ein Winter mit Schnee, der aus lauter Kristallen aus der Anderswelt besteht. Monika hatte jede Menge Schnee destilliert und zu Essenzen verarbeitet, die sie für diesen Kurs zur Verfügung stellte.

Seit jeher verehren die Menschen die heilenden Steine und Glücksbringer, sie werden oft auch als die göttliche Energie auf Erden bezeichnet.

 

Intuition und Menschenverstand, Denken und Handeln, das ist mein Weg mich diesem Thema zu nähern, eigene Erfahrungen mit den Steinen zu machen und vor allem sie auch zu verwenden. 

 

Unzählige Bücher und Literatur gibt es zu diesem Thema, natürlich auch entsprechend dazu verschiedene Ansätze und Meinungen, verwirrend und zugleich auch wunderbar.

 

Wie wirken die Heilsteine auf uns?

Über die Schwingungsenergie können wir mit den Steinen in Resonanz gehen (nervlich-vegetative Ebene), die Mineralien und Spurenelemente können wir über Edelsteinwasser, Elixier oder Kosmetik aufnehmen (körperliche Ebene) und die Lichtenergie, die Farben wirken über die Chakras (seelische Ebene).

 

Regenbogenöl, Gesichtswaschgel, Gesichtsemulsion, Auraspray und wie immer viele, viele praktische Tipps für unseren täglichen Gebrauch, all das floss uns an diesem Abend zu und erweiterte unser Wissen enorm.

Köstliches Brot, natürlich selbst gebacken, mit frischen Sprossen als Vitaminkick und Zitronengrastee mundeten der netten Runde sehr und die schönen gesungenen Lieder von Monika berührten unsere Seele.

So klangen und schwangen wir fröhlich und beschwingt nach Hause, vollgestopt mit Wissen und Ideen die nur darauf warten von uns umgesetzt zu werden :-))

 

Edelsteine und Kristalle verkörpern

Geist, Energie und heilige Geometrie

in materieller Form.

Kosmische Urkraft

wiedergeboren aus Mutter Erde.

(VerfasserIn mir leider unbekannt)

 

 

Hauswurz - Naturkosmetik

"Die Welt wird in den Herzen der Menschen erschaffen", so gesagt und mit einem Lied eröffnete Monika ihren "Hauswurzkurs" im März. Draussen ein richtiges "Sauwetter" und drinnen gemütlich in der neugestalteten Hexenküche am schönen, großen Eichentisch.

Genügsam, unverwüstlich, heilend, magisch, unzählige verschiedene Arten und bezaubernd - so beschreibt uns Monika die Hauswurz, die auch bei jenen gerne wächst, die nicht den "grünsten" Daumen haben :-)

Ihre unbändige Lebenskraft beschreibt Monika in schönen Geschichten und Überlieferungen in ihrem Skript, denn die Hauswurz ist wirklich ein altes Hausmittel für z.B. Verbrennungen, Insektenstiche, Rotlauf, Gürtelrose, Augenentzündungen, Warzen, Furunkel usw. - doch leider ein bisschen in Vergessenheit geraten - hier setzt sie an die Kräuterhexe und bringt mit ihrem Wissen bei uns alles ins Fließen.

Dieses intuitive Erfassen, Empathie und soziales Verhalten paßt gut zu den Qualitäten der Fischezeit und läßt für einen Abend das Elend der Welt "verfliessen"!

Um unseren "Schutzmantel" - unsere Haut zu pflegen und zu nähren, dazu können wir auch die Hauswurz verwenden, ganz einfach, nur vor die Haustüre gehen und los gehts.

Hauswurzsalz, -peeling, -salbe, tee, -lipstick und Bodylotion - wir rührten, mörserten und schüttelten wie immer wild drauf los, auch unsere "Ratschereien" kamen nicht zu kurz, wir hatten uns ja schließlich lange nicht gesehen:-))

Schweineschmalz und Wollwachsfett sind bestens geeignet um diesem wässerigen Dickblattgewächs die Heilstoffe herauszuziehen, aber diese tierischen Fette sind wie ich gemerkt habe nicht sehr beliebt, ich jedenfalls hab kein Problem damit, wenn frau weiß wo die Sachen herkommen.

Kichererbsenbällchen mit Schwarzkümmel und Sesam, Bernsteinwasser und Hauswurztee - eine feine, kleine Zwischenmahlzeit gab uns den nötigen Energiekick um bei diesem Schneetreiben wieder gut nach Hause zu kommen.

Wer sich nicht überwinden kann die Hauswurzen zu zerstören, der nimmt sie einfach in die Handteller und meditiert um wieder ins Gleichgewicht zu kommen!

 

Neues aus der Hexenküche - Sonnenblumenkosmetik

"Strahlend wie eine Sonnenblume" - das war das Thema des letzten Kursabends vor der Sommerpause. Wie immer hatte sich Monika viele Gedanken gemacht um uns ein unvergessliches, stimmungsvolles Zusammenkommen zu bereiten.

Die schönste Sonnenpflanze wächst in unseren eigenen Gärten, die Sonnenblume, sie ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und Freude.

Dass sie auch ein "Allheilmittel" ist, wird viel zu wenig beachtet. Gerne übersehen wir die Dinge, die direkt vor unserer Nase wachsen. Meine Kinder liebten die Sonnenblumen, an das Staunen, dass aus einem einzigen Kern eine wunderschöne, riesige Blume wachsen kann, erinnere ich mich gerne. Wir haben unsere Sonnenblumen getrocknet und im Winter in die Hecke gehängt, die Vogerl dankten es uns mit ihrem fröhlichen Gezwitscher.

 

Aber zurück zur Rührküche ... mit Gedichten, Liedern, Auszügen aus dem Hexentagebuch und natürlich neuen, meisterlichen Rezepten verwöhnte uns Monika. 

"Ordnen des menschlichen Seins durch die Kräfte der Natur", so definiert Monika ihr Tun auch im Sinne der Naturkosmetik, wie pflege ich meinen Körper, meine Grenze Haut und wie schenke ich mir und meiner Familie Aufmerksamkeit?

Einfache Anwendungen wie die Ölziehkur oder wie man eine Salzsole zubereitet wurden besprochen und natürlich bereiteten wir hexenhafte Körperpflege zu, Schwierigkeitsgrad einfach, aber raffiniert und wie immer mit naturbelassenen Rohstoffen wie z.B. Sonnenblumenöl aus der Ölmühle Fandler in der Steiermark, denn schmier dir nichts auf die Haut, das du nicht auch essen würdest.

Wir rührten und mischten, lachten wie immer viel, und lernten wieder eine Menge dazu, das schöne Skript zum mitnehmen freute mich so, denn viele neue Rezepte und Infos stellt uns Monika darin vor. 

Ein "sonnenblumenhafter" Gaumenschmaus mit gerösteten Sonnenblumenkernen und ein köstlicher Ribiselkuchen, passend zur Jahreszeit mundete uns sehr und wir genossen das liebevoll zubereitete Ritualfeuer, das mit dem Vollmond und uns um die Wette strahlte.

 

Frauenzeit - Ich bin eine Frau!

Ich hatte völlig auf den Kurs vergessen, aber Monika erinnerte mich liebevoll und so machte ich mich auf den Weg nach Seeham - Frauensache - was wird mich erwarten?

Sind wir mit uns selbst im Reinen und gerne eine Frau, so können wir auch für andere Frauen mütterlich sein und unsere Erfahrungen weitergeben, mit so lieben Worten und einem besinnlichen Lied begann uns Monika zu "umgarnen". Mit weißen, roten und schwarzen Fäden stellvertretend für jede Lebensphase - egal in welcher wir Frauen uns gerade befinden.

Wie immer sprudelte es nur so aus Monika heraus und sie bemühte sich mit Heilsteinen, Bäumen, Kräutern, Räuchern, Kosmetik, Elixieren und vielem mehr uns in die Weiberkraft zu bringen und damit zum Tun!

Wir bereiteten Schoßsalbe, Zäpfchen und Energieöl zu, bekamen einen Malachit um schlechte Energie aus uns herauszuziehen und suchten uns einen Bauchstein aus.

Viele Rezepte im Skript warten darauf ausprobiert zu werden und Monika wurde nicht müde aus ihrem Frauenleben zu erzählen.

Aus Moorerde formten wir unsere Gebärmutter nach, die dann im Feuer landete und sich mit einer persönlichen Affirmation in Rauch auflöste.

Es war wohl an diesem Abend für jede der Frauen etwas lehrreiches, schönes oder vielleicht wehmütiges dabei, wir konnten uns auf Augenhöhe begegnen und jede Frau begann über ihr "Frausein" nachzudenken, was wohl auch der Sinn des Abends war ;-)

... das jede Frau in ihrem Rhythmus leben darf, ohne Kritik (wie schaut den die aus?) und Bevormundung. Natürlich gaukelt uns die Werbung etwas vor, das sich völlig von der Realität entfernt hat.

Der Feind in den eigenen Reihen - Frauen reiben sich auf - jede möchte die klügsten, begabtesten Kinder, den tollsten Mann, die entzückendste Figur / Frisur .... und inzwischen besetzen Männer die besten Posten, spielen Krieg bis zum bitteren Ende und zerstören die Welt.

Frau sein heißt für mich, mich vor allem als Mensch zu entwickeln, es reicht nicht gut kochen zu können, zu arbeiten, Kinder zu erziehen ... für mich ist es wichtig mich geistig weiter zu entwickeln und selbstbestimmt das Leben als Gesamtpaket auf vielen Ebenen anzunehmen. An den Dingen die uns unangenehm sind, Worte die wir nicht gerne hören, daran wachsen wir, wir müssen es nur wollen.

Demut und Ehrfurcht vor dem Leben schließen Humor und Spaß nicht aus, aber die wichtigste Zutat ist die Liebe, was mit Liebe getan wird, das gelingt garantiert!

 

Jännerknospen - Blattgeflüster und Beerenzauber

Ich hatte mich schon so auf den "Baumkurs" bei Monika gefreut und hoffte auf Sonnenschein (frau wird sich doch wohl was wünschen dürften?).

Mit einem Lied - Dank an Mutter Erde - stimmte uns Monika auf die kommenden Stunden ein. Es gibt keine bessere Jahreszeit als den Winter um die verschiedenen Bäume und Sträucher zu bestimmen. Ist der Baum kahl, so zeigt er sein wahres Gesicht und es fällt uns nicht ganz so schwer. Monika bemühte sich mit allen Mitteln um es uns zu erleichtern: Die verbliebenen Blätter auf der Eiche, die grauen Pappelblätter am Boden, die "krönchenartigen" Knospen des Ahorns, die marzipanartig schmeckenden Knospen des Vogelbeerbaums ... wir verschmolzen mit dem Wald,  vergaßen die Zeit und schon war der Vormittag um.

 

Vollgepackt mit Information und voller Tatendrang die Rezepte und Vorschläge von Monika umzusetzen verließ ich die nette Runde und machte mich auf den Heimweg Richtung Untersberg :-))

 

Tolle Information von der Waldfrau
Ein Zauberstab für Jede(n)

Heumilchkosmetik - So natürlich wie möglich

In gewohnter "Hexenmanier" empfing uns Monika in ihrer Hexenküche, in der bereits alles wie immer aufs liebevollste hergerichtet war und wir ließen uns gerne in die Welt der Naturkosmetik entführen.

Heumilch und Ghee (Butterschmalz) eignen sich hervorragend zur Herstellung von Naturkosmetik. So einfach wie möglich, mit wenigen, guten Zutaten und natürlich selbst gerührt, dies umzusetzen vermittelte uns Monika mit einer Leidenschaft, die ihresgleichen sucht.

Milch und ihre Produkte, Honig, Kräuter und Öle, dies alles sind Sachen die uns sowohl innerlich als auch äußerlich nähren.

Das Grandiose daran ist, das wir selbst daraus herrliche Dinge wie Badecupcakes, Peelings, Duschgel oder Cremes herstellen können und das machten wir an diesem Abend mit großem Eifer.

Für Unterhaltung sorgte Monika wie immer mit ihren Liedern, Gedichten und auch kulinarisch waren wir gut versorgt.

Zuerst war ich schon ein bisschen skeptisch, eine Gesichtscreme mit Butterschmalz? Der Geruch - gewöhnungsbedürftig - und zu fett, so kam es mir jedenfalls vor, doch wurde ich eines besseren belehrt, denn die Creme zieht wunderbar in die Haut ein und der Geruch verflog sofort, wahrlich eine nährende Creme ohne Emulgator.

Die Pflege der Gelenke mit Ghee - Sonnenlicht in verwandelter Form - ätherisches Zedernöl und Heumilchpulver, das lag Monika an diesem Abend sehr am Herzen und sie bemühte sich dies in einfacher, verständnisvoller Art in unsere Köpfe zu bringen :-)

Nicht nur besondere, selbstgemachte Produkte und ein tolles Skript wanderten in die für uns vorbereiteten Taschen, nein, Monika beschämte uns mit ihrer Großzügigkeit und so bekamen wir auch alle ein ordentliches Sackerl voll mit Heumilchpulver, es gibt also keine Ausrede dem "häuslichen Kosmetikdrang" nicht zu frönen.

So verging wieder ein interessanter Abend - so wunderbar zum Abschalten vom oft 

 schwierigen Alltag - und diese schönen Stunden sind es, die uns Frauen nähren und stärken.

 

TIPP: Butterschmalz / Ghee selbermachen unter Rezepte / Suppen und Allerlei

 

 

Der Kursraum vor dem Sturm :-))

"Natur im Wandel" ein Tag mit Dr. W.D.Storl

Hartnäckigkeit zahlt sich aus, so ermöglichte uns Monika einen Tag mit Dr. Storl. 

 

Bevor der Kurs begann, schwammen wir im "bacherlwarmen" See und genossen die Morgensonne.

Beim Biobauern Schiessentobl wurden wir mit Blütenbowle, Brennesselsirup und köstlichem Marillenkuchen (gute Freundinnen sind durch nichts zu ersetzen ;-) empfangen. Die größte Freude hatten Monika und Helena, sie strahlten über das ganze Gesicht, endlich ging ihr Wunsch in Erfüllung W.D. Storl für ein Seminar gewonnen zu haben.

 

Herr Storl ist ein wunderbarer Erzähler, er redete über Historisches, über die Indianer, die Inder, die Menschen allgemein und natürlich über die Pflanzen und Bäume. 

Es war nicht einen Augenblick langweilig oder belehrend, wir genossen jeden Augenblick.

 

Vegetarisches Mittagessen vom Feinsten und dazu Monikas Lieder auf der Gitarre begleitet, das ist schon etwas besonderes, aber es gibt Tage, die sind einzigartig - und das war sicher so ein Tag. Heidi Pixner spielte auf ihrer Harfe - zauberhaft - und an solche Momente muß frau sich erinnern, wenn es einmal nicht so gut läuft.

In einem schönen Land in Frieden leben und bewegende Momente erleben dürfen, das ist Lebensqualität.

 

Der Austausch mit all den Kräuterhexen und die vielen guten Gespräche stärkten unsere eigene Wahrnehmung.

Der Himmel öffnete seine Schleusen und beendete den Tag theatralisch, das war gut so, denn lange Abschiedszeremonien hätten alles zerstört!

 

Wachsen - Mit Demeter in den Sommer

"Im Süden werden die Sinne geschärft. 

Die Hände werden wendiger,

das Auge aufmerksamer und das Denken klarer." (V.v.Gogh)

 

Mit Kräuterfreundin Christa zum Sommerkurs zu Monika auf den Wiesenberg, darauf hatte ich mich schon lange gefreut. Monika empfing uns in ihrem üppig blühenden Garten, die Rosen überboten sich gegenseitig in Blüte und Farbe, der reine Genuß fürs Auge und Gemüt :-)

Der Sommer im Jahreskreis,  die zwölf heiligen Nächte zur Sommersonnenwende so erklärte uns Monika die schönste Zeit im Jahr.

Sie legte uns besonders die Eiche ans Herz, diesen heiligen Baum der Kelten, der dann sogleich in einer "Sonnwendräucherung" verarbeitet wurde.

Die Magie des Sommers durch die Kraft der vielleicht wichtigsten Sommerkräuter wie: Arnika, Johanniskraut, klebriges Labkraut, Frauenmantel, Dost, Quendel, Schafgarbe, Beifuß, Engelwurz und natürlich die Rosen aufzunehmen und zu spüren, die Hitze des Sommers durch ein köstliches Rosenlassi zu kühlen oder Sonne und Mond zu einer "Rosmarinessenz" zu vereinen, so versuchte uns Monika den Sommer schmackhaft zu machen und wir tauchten ein in die Welt der Hydrolate, klärten Zuckersirup mit Eiweiß und verkosteten "Hexenpfeffer" in Gewürzessig.


Wie immer verging der Vormittag wie im Flug und unter Göttin Demeters Schutz fuhren wir glücklich wieder nach Hause, im Gepäck ein schönes Skript und die selbstgemachten Schätze und die eine oder andere Teilnehmerin erfreute sich an ihrem "Hexenzertifikat"!

 

 

 

 

"Monikas blühender Hexengarten"

Frühlingsbeginn - Tag-und-Nachtgleiche

Mit Monika und ihrer entzückenden Tochter Helena fuhren wir nach Nußdorf. Die beiden hatten große Freude mir den "Schleichweg" über den Haunsberg zu zeigen.

Bei Bäurin Maria im Shiatsuzentrum fanden Feier und Ritual des Vereins Frauenmantel statt.

Renate (sie ist die Leiterin des Frauenmantelvereins) führte in bewährter, liebevoller und lustiger Weise durch den Abend. Zuerst reinigte sie unsere Aura mit einem Hollerzweig, alles belastende und drückende fiel von uns ab. 

Sie erzählte von Göttin Ostara und vom Kirschbaum, dessen Karte sie für uns an diesem Tag gezogen hatte.

Monika untermalte den Abend mit Gitarre und ihren berührenden, selbstgeschriebenen Liedern. 

Vor dem Haus entzündeten wir in einer Feuerschale das Ritualfeuer.

In das lodernde Feuer warfen wir Weizensamen und baten auch für uns und unsere Lieben um eine reiche Ernte dann im Herbst.

Die kleine Runde von Frauen die zusammengekommen war um den Frühlig bewußt zu begrüßen feierte dann mit Gesang und mitgebrachten Köstlichkeiten in die laue Frühlingsnacht hinein und wir trennten uns - nicht ohne zu versichern - beim nächsten Fest gerne wieder zusammenzukommen!

Jede von uns durfte ein paar besondere Weizenkörner und einen kleinen Edelstein mitnehmen - ich werde im Herbst berichten ob sie gewachsen sind :-)

Erst bei der Rückfahrt erkannte ich wie extrem steil die Straße über den Haunsberg ist, sicher 40-45% Steigung, also das Auto muß schon ein "Klettermaxe" sein um dort raufzukommen!

 

Wintersonnenwende

Gebildbrot Sonnenrad von Monika

Monika lud mich ein, mit dem Verein Frauenmantel, bei dem sie Mitglied ist, die Wintersonnenwende zu feiern.

Schon am Vormittag habe ich intensiv mit Bruni über die Wilde Jagd und die Zeit der Rauhnächte diskutiert und so kam es mir ganz gelegen und ich war in der Stimmung mit Frauen diesen Wendepunkt zu feiern.

Bei einem Bauernhof in Nußdorf - ich hätte bei diesem Nebel niemals allein hingefunden -  fanden Feier und Ritual statt. Jede der Frauen brachte eine Kerze und etwas zu Essen und Trinken mit.

Nach einer kleinen Einstimmung mit Tanz gingen wir nach draussen wo eine Feuerschale und ein Fackellabyrinth entzunden wurde. Das Feuer und der Rauch reinigte uns und jede wandelte in ihrem Tempo und ihren Wünschen und Gedanken durch die Spirale.

Meine Gedanken waren bei jenen Menschen die sich so sehr den Frühling nach dem dunklen Winter wünschten und ihn mit Feuer, Tanz und Opfergaben herbei riefen. 

 

Ich für meinen Teil liebe den Winter und seine Zeit, ich genieße die "gartenfreie" Zeit und freue mich dann umsomehr über den Frühling.

 

Im Haus wurden die Kerzen mit Wünschen und guten Gedanken aufgeladen und jede bekam eine Kerze wieder mit nach Hause, diese Kerzen werden uns das ganze Jahr begleiten und uns bei Sorgen ein tröstliches Licht geben.

 

Dann wurde gefeiert, gegessen und gelacht. Den Geburtstagskindern wurde ein Lied gesungen und der Wintersonnenwende der gebührende Rahmen gegeben!

 

Es liegt in unseren eigenen Händen Feste zu gestalten und Übergänge zu erleben und das ist nicht nur für Frauen wichtig, sie kümmern sich halt besonders darum weil es ihnen wichtig ist! Was bei mir jedenfalls, nach dieser stressigen Adventszeit zurückkehrte, war die Lebensfreude, das spürte ich am nächsten Tag :-))

 

Herbstliche Kosmetikstube

"Das Schönste an einem Herbsttag ist, wenn sich die Welt über Nacht bunt gefärbt hat." 

 

... so leitete uns Monika in den herbstlichen Kosmetikrührkurs. Schon am Morgen machte sie sich Sorgen ob wohl genug zu lernen für mich dabei wäre. Typisch Krebs (das ist Monika im Aszendent), ein mitfühlend, fürsorgliches Wesen ständig auch auf die Bedürfnisse ihrer Kursteilnehmerinnen bedacht, natürlich war der Kurs vollgepackt mit Informationen und Tipps rund ums Thema Herbst mit seiner Fülle. Frau kann halt nicht aus ihrer Haut ...

... und um die ging es Monika diesmal besonders, unser größtes Organ, das sowohl Barriere zur Umwelt als auch Schutzmantel für uns bedeutet. Uns so annehmen wie wir sind, mit unseren Falten, Narben, Warzen und Hautflecken. 

Wir ernähren uns gesund, kaufen möglichst regional ein, schauen auf unseren Fußabdruck, aber zum Einschmieren verwenden wir eine Creme die womöglich ein Jahr hält und weil sie so teuer war, wird sie sparsam verwendet ;-)  Natürlich sind da Zusätze und Konservierungsmittel drinnen, ganz klar. Niemals würden wir ein Yoghurt essen, das ein Ablaufdatum von einem Jahr hat.

Naturkosmetik selbstgerührt oder geschüttelt bietet sich geradezu an, verschwenderisch damit umzugehen, denn wir wissen ja, das wirklich z.B. Jojobaöl drinnen ist und nicht nur "durchgesaust" ist, und ist das Töpfchen leer, rührt frau sich ein neues, frisches, so einfach könnte es sein. 

 

Das Stichwort war Reduktion, back to the roots, dieses "weniger ist mehr, das uns oft so schwer fällt, weil wir auch so überflutet werden.

Selbstangesetzte Pflanzenöle, Tinkturen und Blütenessenzen, Hydrolate oder Quellwasser und ätherische Öle, viel mehr braucht es eigentlich nicht um beste Naturkosmetik zu rühren.

In der gemütlichen  Hexenküche war schon alles für uns vorbereitet, das herbstliche Thema drehte sich um Karotten, Weintrauben und Beinwellwurzeln.

Unter Monikas Anleitung, gewürzt mit ihrem riesigen Wissen rührten wir:

 

Gesichtsmaske mit Traubenkernmehl
Fußbalsam mit Beinwellwurzelmazerat
Gesichtspflege mit Karottenmazerat nach der One-Pot-Methode
Lippenpflege mit oder ohne Farbpigmente

 

Die Brötchen mit Vitalaufstrich brauchten wir dringend, denn unter herzlichem Lachen, lauschen der selbstgeschriebenen Gedichte und Lieder verging der Abend so schnell.

Beim Heimfahren begann meine innere Quelle zu fließen, die Ideen purzelten nur so daher, ja jetzt heißt es das Gelernte zu probieren und ins Eigene umzusetzen.

 

 

Verwurzeln... Frau Holle streift durch den Herbst

"Gib nicht mit alter Wahrheit an - jeder weiß, dass die Sonne im Westen sinkt" (aus China)

 

So wie die Sonne ihrem Jahreslauf unbeirrt folgt, so sind auch wir im Herbst angelangt und bei Monikas Kurs.

Für manche Menschen eine Zeit voll Melancholie und Traurigkeit, nicht aber für uns, denn Monika überflutete uns mit Rezepten, Tipps und Hausmittelchen um gut gepflegt und genährt durch diese Jahreszeit zu kommen.

Zu naß und zu windig - wir hielten es nicht lange im schönen Garten aus und legten gleich los:

 

  • Räuchermischung "Erntedank" um unseren Dank für viele Dinge an den Himmel zu senden.
  • Nierenwasser "Quicklebendig" zum Einreiben der Nierengegend.
  • Klettenwurzelöl "Goldmarie" um unser Haar glänzend und stark zu machen.
  • Wurzelkraftpulver um unsere "Wurzeln" zu stärken.
  • Zwetschge au Chocolat - beste Marmelade um den Stoffwechsel zu unterstützen und den Magen zu stärken. 
  • und viele neue Rezepte im tollen Skript zum nachkochen und probieren.

 

 

Roter Rübenkuchen, Shrub (Saft aus in Essig eingelegten Beeren), Kartoffelsuppe mit Schinkenwurz, Gedichte und Lieder - dies alles ließ uns die Zeit vergessen und wir zündeten im Garten ein Erntedankmandala an um uns zu bedanken für einen zauberhaften Nachmittag :-))

 

Waldschätze und Baumige Gschicht'n

... unter dem Motto veranstaltete Monika ihren Waldkurs.

Händewaschen mit Birkenteerseife und ein Lied der Waldfrau, so erleichterte uns Monika den Einstieg in den Waldkurs.

Es ist doch ganz etwas anderes und viel schwieriger als einfach durch den Garten zu springen und die Kräuter zu pflücken, also begannen wir am lichten Waldrand mit Vogelkirsche, Holler, die Eiche blühte schon so schön und an diesem "Lichtgrün" das es nur ein paar Tage im Frühling gibt, berauschten wir uns und wagten den Einstieg in den Wald. In der Stille wurden schöne Erinnerungen wach, wie wir als Kinder mit Eifer mit unserem Vater im Herbst Ahornblätterlaub für die Hasen sammelten.

Und mit Eifer hörten wir der Waldfrau zu, was denn es so alles zu verwenden und zu sammeln gibt.

 

 

Die Waldfrau führte uns in den Wald direkt in denTeufelsgraben, dieses Gebiet ist herrlich mystisch und so wie man sich eine verwunschene Schlucht vorstellt, mit Bächlein, Moos und alten Baumriesen. Wir durften unter lieblichen Klängen alles uns belastende abstreifen und im Wald lassen, der es aufsaugte und verschwinden ließ.

Wie gewohnt bei Monika gabs  auch diesmal selbstgeschriebene Lieder und gebackene Kräuterbrötchen und wenn auch das Thema Wald ungleich schwieriger zu bearbeiten ist, so bin zumindest ich voller Ideen nachhause gekommen, die es jetzt umzusetzen gilt :-))

 

 

Mit Flora durch den Frühling

Frühlingsgöttin Flora war uns wohlgesonnen an diesem samstäglichen Kursnachmittag bei meiner Freundin Monika Rosenstatter. 

Alles war wie immer: Monika in bester Kurslaune, vollgestopft mit Wissen das heraus wollte, alles liebevollst und bis ins kleinste Detail vorbereitet und für uns hergerichtet.

"Ex oriente lux - aus dem Osten kommt das Licht", so leitete Monika den Kurs ein um uns sodann in die Kunst der "Seedballs"  - die geheimnisvollen Samenbomben einzuführen. Mit Eifer waren wir sofort bei der Sache und kneteten und rollten.

Diese Samenbomben wurden als eine Art heimliche Protetsaktionen in den Städten ausgeworfen um diese wieder "grüner und bunter" zu machen.

 

 

 

Weiter gings durch Monikas wunderschönen Garten, vorbei an "Picasso", der Gockel verhielt sich mucksmäuschen still, wir kosteten uns durch die Garten - un - kräuter, wanderten über die Wiese und dann weiter in den Wald, wo wir köstlichen Waldmeistersirup mit Sekt genossen. Zurück wanderte die gemütliche Runde und eifrigst wurde begonnen Kosmetik zu rühren.

Ölbad "Viola", Universalsoleöl "Flora" und Brennesselgedächtnisöl wanderte sodann in die für uns vorbereiteten Taschen.

 

 

Zwischendurch erfreute uns Monika mit selbstgeschriebenen Gedichten und berührenden Liedern und damit noch nicht genug begannen wir zu kochen.

Frühlingswaffeln "Dreiblatt", Brennesseleier, Bärlauchchreme mit Schafskäse und selbstgebackenes Sauerteibrot mundeten allen nach getaner Arbeit köstlich.

 

 

 

Mit einem Lied verabschiedete sich Monika von uns und wir konnten reich beschenkt, vollgestopft mit Wissen und genährt von gegenseitiger "Frauenkraft" nach Hause fahren.

(weitere Fotos unter Galerie :-)

 

VERSTEHEN SIE SPASS

Frau Vera hilft weiter!


Liebe Frau Vera    Ihr Artikel über Frau Mizi Humtidumm hat mir Mut gemacht Ihnen zu schreiben. Ich lese Woche für Woche Ihre Zeitschrift "Miesmutz" und staune  über die Mö