Astrologie und Natur

Es gibt ein alteuropäischen Medizinrad, ein "Jahreskreisrad", das den Gang der Sonne und des Mondes durch den Tierkreis und somit auch den Naturkreislauf eines Jahres darstellt.

Unsere Vorfahren kannten ja keine Kalender, so wie wir sie kennen, aber der Lauf der Sonne und des Mondes, der Aufgang bestimmter Sternenkonstellationen am Himmel, das Verhalten der Tiere und der Vegetation, das alles bestimmte ihr Leben.

Die vier markantesten Punkte im Jahreskreislauf wurden besonders gefeiert, das waren Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche und die Sommer- und Wintersonnenwende.

Die Vegetationsgöttin (gebärend) und ihr Sonnegott (befruchtend) schreiten durch das Jahr und werden auf der ganzen Erde in Brauchtum und Religion verehrt und gewürdigt.

Die Kelten haben dies von ihren Vorfahren übernommen und auch die Kirche hat viele Bräuche "christianisiert", einfach auch aus dem Grund, weil sie sich aus dem Leben der Menschen nicht verbannen ließen.

Die Menschen der Frühzeit fühlten die Lebendigkeit der Erde und des Himmels, der sich jährlich wiederholende Kreislauf von dem sie auch abhängig waren und als dessen Teil sie sich sahen.

Quellen, Bäume, Steine, Tiere und Pflanzen wurden als göttliche Erscheinungen verehrt. Wo immer also z.B. ein Quellheiligtum besondere Aufmerksamkeit verdient, können wir sicher sein, das es sich um einen alten, besonderen Platz handelt.

Dieser kosmische Rhythmus, die zwölf Stände der Sonne, waren bereits in der Frühzeit der Menschheit bekannt. Kosmos bedeutet nichts anderes als Ordnung.

Die wahrscheinlich älteste Überlieferung des Tierkreises stammt aus Indien.

Der Sternenkalender des Fürsten Rama wurde von seinen Getreuen als größtes Heiligtum verehrt und in Sagen und Mythen weitergegeben.

Fürst Rama hat die 25.920 Jahre dauernde Sonnenrunde des Erdensonnensystems um die Zentralsonne das große Sonnenjahr genannt und in die zwölf Feldes des "Tyrkreises" eingeteilt.

So dauert also ein Weltenmonat 2.160 Jahre und wurde mit den Namen Wassermann, Steinbock, Schütze, Skorpion, Waage, Jungfrau, Löwe, Krebs, Zwilling, Stier, Widder und Fische  entsprechend der Reihenfolge des Sonnendurchlaufes am kosmischen Firmament versehen.

Ca. 13.000 Jahre läßt sich die Menschheitsgeschichte verfolgen, davor gibt es keine authentischen Überlieferungen mehr, wohl aber Sagen und Mythen.

Heute befindet sich unser Planetensystem im Übergang vom Feld der Fische in das des Wassermannes.

Vor 12.960 Jahren befand sich die Menschheit im Zeichen des Löwens (Sonne), die chinesische Hochkultur nahm ihren Anfang und noch heute wird der Drachen-Löwe hoch verehrt, sie wurde abgelöst von der vedisch-indischen Hochkultur mit dem Zeichen Krebs (Mond), die indischen Veden sind die letzten Zeugnisse davon.

Den Indern folgten die Perser vor 8.640 Jahren im Zeichen Zwilling (Merkur), die Dichtungen des Zarathustra, des doppelgesichtigen Sehers berichten davon.

Die Kulturepoche der Ägypter vor 6.480 Jahren im Zeichen des Stiers (Venus) lebt in den Bauten der Pyramiden verschlüsselt bis zum heutigen Tag.

Es folgte das Volk der Juden vor 4.320 Jahren im Zeichen des Widders (Mars), ihre Priester trugen eine Kappe mit dem Widdergehörn zu beiden Seiten und vor ca. 2.160 Jahren der Übergang in den Weltenmonat Fische (Jupiter) die Geburt Christus, sein Symbol der Fisch.

Der kosmische Tierkreis schließt sich scheinbar und es beginnt eine neue große Sonnenrunde.

Das neue Weltenjahr beginnt mit dem Weltenmonat im Zeichen des Wassermanns unter dem Planeten Saturn.

Wassermann stammt aus dem Sprachgebrauch der nordischen Völker (Water Man) und bedeutet soviel wie weiser Mensch.

Dem Wassermannzeitalter - auch Zeitalter der Weisheit - werden große Umbrüche und Umgestaltungen (auch geologisch) , aber auch ein "Quantensprung" in Richtung höherer Bewußtseinsebene der Menschheit vorausgesagt.

(Quelle: J.Schlegel, Von Menschen, Pflanzen, Steinen und Sternen)

 

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Liebe Frau Vera    Ihr Artikel über Frau Mizi Humtidumm hat mir Mut gemacht Ihnen zu schreiben. Ich lese Woche für Woche Ihre Zeitschrift "Miesmutz" und staune  über die Mö