Mein Untersberg

Der Untersberg ist mein Hausberg, früher habe ich unter dem Speiereck  gewohnt, heute wohne ich unter dem Geiereck.

Auch wenn man die Strecke 100x geht, es wird nie langweilig, der Untersberg hat so viele Gesichter und verändert sich ständig.

Er ist geheimnisvoll, aber manchmal zeigt er auch Dinge die sonst verborgen sind, doch man muss die richtige Zeit erwischen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Sommertag am Untersberg

Ein "Hadscher" war es schon, den ganzen Untersberg von hinten bis vorne zu gehen, aber es hat sich ausgezahlt.

Um 6.00 starteten wir vom Parkplatz kurz vor dem Latschenwirt aus los, hinauf zur Klingeralm. In einer guten Stunde warn die "Windlöcher" erreicht. Steil hinauf, aber ein Stückerl kann man dann auf dem Forstweg gehen.

Ich liebe diesen Blick auf Stauffen und Gaisberg, wenn alles im Tal noch so "jungfräulich" ist. Dann wünsche ich mir es wäre überall auf der Welt so friedlich.

 

 

Wenn auch der Sturm die Bäume gefällt hat, so konnte er doch der Blumenflora nichts anhaben. So steil - so schön.

 (Die Blumen sind teuer am Untersberg, 5 ! Stängel Almrausch kosten 25,- zu zahlen dann an der Seilbahnstation bei der Bergwacht :-((

 

 

 

Bei den Windlöchern - sie sind unheimlich und zugleich beeindruckend - kommt frau sich vor wie in "Herr der Ringe", der Sog aus dem Berg heraus ist kalt und beklemmend, lange möchte man dort nicht stehen und vor allem muß man schwindelfrei sein.

 

 

Noch ein Stündlein steil bergauf und die  Klingeralm ist erreicht.

Die Jugend dort oben beschäftigt sich mit allerlei Kurzweil :-)

 

 

Die Wanderung geht weiter auf die Vierkaseralm, sie ist verfallen, und dann weiter Richtung Ochsenkopf. Es gibt kein wirkliches Plateau, der Untersberg macht es frau nicht gerade leicht, erstens stimmen die Zeitangaben auf den gelben Hinweistafeln nicht (es dauert alles viel länger) und zweitens gehts immer rauf und runter, also frau braucht einen langen Atem ;-)

In weiter Ferne die Berstation der Gondelbahn.

 

 

Endlich, wir haben die Weggabelung Richtung Störhaus erreicht, entschädigt durch die wunderschöne Blütenpracht.

Die letzte Hürde ist  die Mittagscharte, hier setzt der Massentourismus ein, jederman und -frau kugelt hier herum, mit Halb- und Plastikschuhen, das scheint aber nur mich zu stören und auch mir ist es zu diesem Zeitpunkt egal :-)

 

 

 

Bei einem verdienten Kaiserschmarrn beenden wir um 15.00 unsere Wanderung und lassen uns dann "hinuntergondeln".

(Mein Tipp an die Bergwacht: Es wäre besser die Menschen aufzuklären als zu strafen! - denn Wörter wie Amtsmissbrauch und Geldstrafe  passen doch wirklich nicht auf den Berg, oder?)

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Frau Vera hilft weiter!


Liebe Frau Vera    Ihr Artikel über Frau Mizi Humtidumm hat mir Mut gemacht Ihnen zu schreiben. Ich lese Woche für Woche Ihre Zeitschrift "Miesmutz" und staune  über die Mö