Die depressiven Persönlichkeiten II

Den ersten Teil der "depressiven Persönlichkeiten" hatte ich versäumt und den werde ich nächstes Jahr nachholen.

Als Erwachsene erinnern wir uns gerne an eine Zeit in der wir uns bedingungslos geliebt gefühlt haben. Sich bewußt daran zu erinnern, wie schön und unbeschwert wir es als Kind empfunden haben auf der Welt zu sein. 

Beobachten wir Kinder, so sehen wir sie oft ganz versunken, ganz mit dem Augenblick des "jetzt" verschmolzen - in ihrer eigenen Welt. Als Erwachsene fällt uns das "sich hingebenwollen" schon viel schwerer.

Depressive Menschen haben oft eine starke Abhängigkeit von ihren Partnern, je nach Konstellation in ihrem Horoskop, glauben sie oft ohne den Partner nicht lebensfähig zu sein. Die Wahrheit jedoch ist: Je eigenständiger man ist, desto weniger abhängig ist man.

Wir können diese Konstellationen in der Macht (den anderen abhängig von sich machen) oder in der Ohnmacht (ich bin hilflos ohne dich) leben.

Entwickelt leben wir unsere Selbständigkeit, haben keine Verlustängste und fallen selten in Selbstmitleid.

Unsere Anlagen zu erkennen und eventuelle "Mängel" aus der Kindheit wieder aufzufüllen, können wir nur individuell erarbeiten, wozu  wir bei unserer Geburt alles mitbekommen haben, es geht darum, daß wir unser Leben selbst in die Hand nehmen und uns nicht "leben" lassen.

Melitta sparte wie immer nicht mit Beispielen, den Geburtstagskindern wurde herzlich gratuliert und so verabschiedeten wir uns liebevoll in die Weihnachtspause.

 

 

Trauma und Heilung

So wie der Tag mit einem lauten "Aua" - ich stürzte beim Laufen im Untersberg über eine Wurzel" - so endete er am Abend, auch wieder mit "Aua" das tut aber weh.

 

"Wir selber sind der Herr unseres Lebens, wir haben immer die Wahl" - so begann uns Melitta ganz harmlos auf das abendliche Thema "Trauma und Heilung" einzustimmen.

Würden wir unsere Ahnen fragen, welchen Sinn unser Leben hat, so würden sie sagen: "Lebe wofür du gestrickt bist und gehe mit deinem Schicksal in Eigenverantwortung um".

Tatsächlich ist es aber so, daß wir das Gefühl haben, es fehlt etwas in unserem Leben, daß muß also außerhalb von uns sein.

Die Wahrheit aber ist, daß das nur unsere Vorstellungen von etwas "vermeintlichen" (z.B. ein schöner Körper) ist.

In unserer Seele (Haus 4, Gefühle) sind alle Erfahrungen unseres Lebens und auch die unserer Ahnen gespeichert.

Erleben wir ein Trauma, das kann jedem von uns jederzeit passieren, fühlen wir uns oft hilflos, gedemütigt oder ohnmächtig. Sind wir nicht in der Lage dieses Trauma (Gewalt, Krieg, körperliche oder seelische Gewalt usw.) aufzulösen, bleibt es in der Seele als Verdrängung hängen und geht von Familienseele zu Familienseele weiter.

Wie viele Dinge bleiben in den Familien verborgen, über Generationen verschwiegen und blubbern doch irgendwann an die Oberfläche.

Der Satz von Krisnamurti: 

"Sobald wir bewußt wahrnehmen, wie wir denken, beginnt sich unser Denken zu verändern"

 half uns zu verstehn, daß wir unsere Vorstellungen ändern können und zwar ins positive. Dies setzt aber voraus, daß wir unsere Themen betrachten, verstehen und dadurch Heilung erzielt werden kann.

Die Wahrheit tut oft weh, ohne zu urteilen hinzuschauen ist sehr schwierig für uns, dann aber beginnt der Heilungsprozess. Er liegt allein bei uns, bei unserer Entscheidung. Ärzte, Heilpraktiker, Psychologen oder Astrologen können helfen und hinweisen, eine Veränderung können aber nur wir selbst herbeiführen.

 

Soweit - sogut! Das alles verstanden wir und nun gings ans Eingemachte. 

Melitta ging mit jeder von uns die Plutoauslösungen durch und wir alle waren komplett überrascht, wie schmerzhaft es für jede von uns war.

Sich an unangenehmes, trauriges, belastendes - also traumatisches - zu erinnern, etwas das jede von uns so gut vergraben hatte, das waren seelische Schmerzen mit denen wir nicht gerechnet hatten.

Doch mit Melittas liebevoller Art und der Bereitschaft an diesen Dingen zu wachsen, klang der Abend versöhnlich aus, er hatte jedoch Überraschendes gebracht!

 

  

Was ist Wirklichkeit?

Das Thema des Abends war, worum geht es in unserem Leben wirklich?

 

Wir freuten uns sehr mit Melitta unser 5. Astrologiejahr zu starten und ich glaube sie freute sich auch uns nach der langen Sommerpause wieder um sich zu haben :-)

Bewußt mit offenen Augen auf die Dinge zugehen, damit sich unsere Informationen mainfestieren und uns bewußt werden, die Dinge wertfrei, neutral und objektiv zu betrachten und dadurch ihren Sinn zu erkennen, das versuchte uns Melitta nahezubringen.

Wichtig ist auch das Eigene anerkennen, z.B. darf ich ein Schütze sein und mich wie ein Schütze verhalten, denn das entspricht der Wirklichkeit.

Je nach dem, wie die Auslösung im Horoskop gerade ist, zu diesem Thema gehen wir in Resonanz, z.B. Stierthemen, dann geht es um Werte - Familie oder Plutothemen dann geht es auch um Familie - Vergangenheit.

 

Verschiedene Stichworte dieses Abends schälten sich als wichtig heraus:

 

Selbsterkenntnis: die Dinge wertneutral anerkennen, wenn man aber auf die Dinge "anspringt", ist dieses Thema bei einem selbst noch nicht gelöst.

Sinnhaftigkeit: setze ich mich mit dem Thema in Beziehung, ist auch eine Lösungsmöglichkeit in Sicht.

Unangenehmes: spüre ich es, ist es noch nicht erledigt. (z.B. Venus / Neptun: man hat das Problem sich abzugrenzen und muß lernen "nein" zu sagen)

Verantwortung: wir haben Angst dass uns etwas passieren könnte und müssen lernen "Ängste" (z.B. Überfall) anzunehmen.

 

Natürlich war der erste Abend wieder nett, aber wir merkten sofort mit was und wem wir eine Affinität haben und zwar daran, dass es uns unangenehm war, als gewisse Dinge (es würde hier den Rahmen sprengen) zur Sprache kamen.

Die Quintessenz des Abends war:

 

"Sind wir in Resonanz mit der Wirklichkeit, dann ist das Glück in uns!"

 

 So war die persönliche Botschaft für mich, mich sowohl auf der körperlichen als auch auf der geistigen Ebene mit meinen "Schattenseiten" (so nennt es Monika immer) auseinander zu setzen und es nicht "schleifen" zu lassen, denn wir haben ja alle Zeiten, in denen es manchmal mühselig ist und ganz ehrlich, frau ertränkt sich ganz gerne einmal in Selbstmitleid, aber danach muß wieder a Ruh sein :-))

 

Horoskopseminar Partnerschaft Mai 2014


Thema des Tages war Partnerschaft, die Begegnung mit dem "DU". 

Eine nette Gruppe von Frauen freute sich schon sehr auf einen Tag mit Melitta, die wie immer voller Energie sogleich loslegte.

Wie war es denn früher? Ja ganz, ganz früher, da durften sich die Frauen die Männer selbst wählen, sie entschieden, wen sie in ihr Bett ließen, aber das ist schon so lange her, daß sich niemand mehr daran erinnert oder erinnern will!

Die Gesellschaft war matriarchalisch organisiert (lies nach unter Landschaftsmythologie, wenn es dich interessiert :-)

Dann änderten sich die Zeiten und das Patriarchat kam im wahrsten Sinne des Wortes über uns und so wurden die Ehen geschlossen aus "verschiedensten" Gründen. Es gab klare Rollen: Ohne den Mann ist die Frau schutzlos, aber sie mußte die Gefühlsarbeit leisten, sonst wäre die Familie emotional verhungert. Das materielle Überleben hing vom Mann ab. Diese Form des Zusammenlebens hat sich "überlebt".

Heute möchten Frau / Mann wieder selber entscheiden, an wen sie sich binden, deshalb ist es so wichtig geworden, sich mit Fragen der Partnerschaft auseinanderzusetzen.

Trotz Enttäuschungen und oft traumatischen Erfahrungen sucht der Mensch nach dem DU, weil das ein menschliches Grundbedürfnis ist (außer absolute Einzelgänger die auf Fischeboden oder im 12.Haus viele Planeten haben und das ist selten!) 

 

Jeder berührt etwas in uns, aufgrund unserer eigenen Themen und wenn wir uns mit unseren "Schattenseiten" auseinandersetzen und mit den Schwächen unseres Partners, fördern wir unser eigenes persönliches Wachstum und kommen zu einem tiefen Verständnis und Erleben in unserer eigenen Partnerschaft.

Die ideale Beziehungsform die es zu erreichen gilt ist:

 

"Ich liebe mich und dich liebe ich noch mehr"

 

Nehmen wir die Anderen als "Bühne der Selbsterkenntnis", dann ziehen wir das DU als Ergänzung in unser Leben!

Einfach gesagt - Schwerstarbeit - mit dem Partner, Familie, dem uns Begegnenden - also all das, was auf uns zukommt und uns täglich berührt. 

Liebevoll zu sich selbst sein, denn was kann ich dem "DU" geben, wenn ich es mir selbst nicht zugestehe?

Wir lernen nie aus, ein Leben lang nicht, das war so die "Tagesbotschaft" die Melitta wiedereinmal grandios an uns herantrug, und sie sparte nicht mit Beispielen aus ihrem eigenen Leben.

Ein Tag voller Information, Leichtigkeit und Humor ging so schnell vorbei und wir trennten uns freudig erfüllt von "astrologischem" Wissen :-)

 

 

Das Solar - Wegweiser für ein Lebensjahr

Wieder ein Abend zum lernen und staunen!

Melitta findet es ist Zeit, daß wir mit den Solarhoroskopen anfangen sollten und wir waren natürlich schon sehr neugierig. Einige in der Gruppe kennen sich schon gut aus, weil ihnen Melitta schon einmal das Solar gedeutet hatte, so auch mir.

 

Solar bedeutet - "von der Sonne stammend", die Uhrzeit für dieses Horoskop ergibt sich aus der Sonnenstellung, an der diese den exakten Grad im Tierkreis erreicht, auf dem sie zum Geburtszeitpunkt stand. 

Es gilt für ein Jahr, von Geburtstag zu Geburtstag, weil die Sonne ein Jahr benötigt, um einmal den Tierkreis zu durchlaufen. Sensible und aufmerksame Menschen spüren schon vier bis sechs Wochen vor dem Geburtstag die sich ändernde Energie.

Das Solarhoroskop zeigt welcher Lebensbereich in einem bestimmten Lebensjahr im Vordergrund steht und bewußt bearbeitet werden will.

Die Bestimmung dieses Jahres ist eine Bestimmung in der Form, daß es uns bestimmt ist in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Bewußtseinsarbeit zu tun. (hört sich doch gut an, oder?)

Probleme können wir natürlich immer bearbeiten, aber wenn die Energien stimmen und die Lösungsmöglichkeit vorhanden ist, gelingt es uns besser und nachhaltiger - also wenn etwas in die Zeit kommt und genau dieses "etwas" wird durch das Solar angezeigt.

Das Solarhoroskop zeigt, wie man im kommenden Jahr das eigene Potential am besten zum Ausdruck bringt und so kann man/frau seine Chance nützen :-)

 

Jeder mußte ein Solarhoroskop ziehen, und 3 wurden an diesem Abend besprochen. Ich hab mich selbst gezogen und so besprachen wir mein Solar.

Ich habe heuer ein Zwillingjahr, da geht es u.a. um Vielseitigkeit, nette Oberflächlichkeit, Smaltalk, Orientierung, Kommunikation, Information, Präsentieren, Handeln und verhandeln ...

... und das Ergebnis soll sein, daß ich mir die Freiheit nehme die Dinge zu tun, die mir wirklich Freude machen.

 

"Die wahre Freiheit besteht darin Balast abzuwerfen!"

 

Ich fühlte mich an diesem Abend auf meinem Weg bestätigt und verließ äußerst zufrieden den Kurs :-))

 

Horoskopseminar März 2014

Wieder einmal ein Tag des Lernens!

Die vorher abgegebenen Daten wurden von Melitta für alle Teilnehmerinnen sorgfältig hergerichtet und so konnte sie, vor Elan nur so sprühend, gleich loslegen :-))

Den ganzen Tag lang konzentrierten wir uns auf Menschen, die wir nie zuvor getroffen haben und so mußten wir uns ganz auf das verlassen, was die jeweilige Teilnehmerin über ihren "Fall" zu berichten wußte.

Vom indischen Kind, dessen Eltern in Scheidung leben bis zu meiner Mutter, die in ihrer Kindheit aus Ostpreussen vertrieben wurde, war alles dabei.

Wie Puzzelspiele setzten wir die Horoskope zusammen, disskutierten und verwarfen Theorien wieder, denn wir versuchten der Wahrheit so gut wie möglich nahe zu kommen.

Melitta korrigierte, erklärte, lobte und ermahnte uns, nicht müde werdend bis zum Abend. 

Es war wie immer sehr interessant und obwohl es sich um Menschen drehte die man nicht kennt, so ist es doch lustig, daß man dabei immer über sich selbst soviel lernt. Das ist es was mir jedesmal aufs Neue auffällt.

Und mit dem Horoskop der eigenen Mutter zu arbeiten ist natürlich eine große Herausforderung für mich gewesen. Ihre Geschichte ist so interessant, das empfanden auch die Anderen so und obwohl sie der letzte Fall war, der besprochen wurde, war von Müdigkeit keine Spur zu bemerken.

Für einen doppelten Schützen, wie ich einer bin, sind solche Tage eine echte Bereicherung :-)

 

 

Selbstwert und Selbstbewußtsein

Endlich es geht wieder los mit den Astrologieabenden :-))

"Selbstwert & Selbstbewußtsein", den Unterschied zu erkennen und zu verstehen, das war es was uns Melitta an diesem Abend nahe zu bringen versuchte.

Wir sind unser ganzes Leben lang auf der Suche nach uns selbst - der Weg ist das Ziel - und auf dieser langen Reise können wir nie wirklich vollständig sein, das heißt, unsere psychische Entwicklung dauert bis zu unserem Lebensende.

Den Selbstwert (ich habe ...  mein Auto, mein Haus, meine Familie) finden wir im Horoskop im Sinnbild der Stier / Venus, 2.Haus

Das Selbstbewußtsein (ich bin mir meines Selbst bewußt) finden wir im Horoskop im Sinnbild der Sonne, 5.Haus

In der Rhythmenlehre wird dieser Mangel am intensivsten über NEPTUN aufgezeigt.

 

Eltern müssen am eigenen Selbstbewußtsein arbeiten um ein Kind "selbstbewußt" zu erziehen, sonst wird dieser Mangel als "Erbinformation" weitergegeben, daß heißt im Klartext wir müssen die Kinder in ihrer Persönlichkeit erkennen und sie in Bezug auf ihre Stärken und Schwächen gut einschätzen, sodaß sie im Laufe der Zeit lernen sich zu "vertrauen" und sich dadurch etwas "trauen".

Um unsere Talente zu entwickeln müssen wir lernen unsere Gefühle positiv wahrzunehmen, denn unsere emotionale Entwicklung ist die Grundlage für unsere geistige Entwicklung.

Gute Anlagen und ideale Grundbedingungen (also ein guter Nährboden vorbereitet durch Eltern, Erziehung, Ausbildung) sind noch kein Garant für ein "tolles" Leben, wir müssen an uns arbeiten, unseren Selbstwert erkennen und unser Selbstbewußtsein entwickeln, dadurch wird es uns möglich ein erfülltes und sinnvolles Leben zu führen.

 

In Folge ging Melitta jedes unserer Horoskope durch und jede/r konnte - mehr oder weniger schmerzlich - sehen, wo es denn wohl fehlt.

Bei dem einem mehr der Selbstwert, bei der anderen mehr das Selbstbewußtsein, oder aber beides. Natürlich wissen wir genau über unsere Schwächen bescheid, aber getragen von der Gruppe und Melittas liebevolle Art uns zu sagen: "Schaut genau hin, das ist schon der halbe Weg" - das ist es, was uns stärkt und bestärkt, diesen Weg weiterzugehen :-))

 

Und so trennten wir uns an diesem 1. Horoskopabend in diesem Semester ohne Traurigkeit, denn am Samstag gehts weiter mit einem ganzen Tag Astrologie und darauf freue ich mich schon sehr!

VERSTEHEN SIE SPASS

Frau Vera hilft weiter!


Liebe Frau Vera    Ihr Artikel über Frau Mizi Humtidumm hat mir Mut gemacht Ihnen zu schreiben. Ich lese Woche für Woche Ihre Zeitschrift "Miesmutz" und staune  über die Mö